Referenz- und Kompetenzzentren

Referenzzentrum minimalinvasive Chirurgie

Die chirurgische Abteilung der St. Barbara-Klinik wurde von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie zum Referenzzentrum für minimalinvasive Chirurgie („Schlüssellochchirurgie“) zertifiziert.

Die Zertifizierung bescheinigt eine besondere Kompetenz bei der Durchführung minimalinvasiver Eingriffe. Das in der Chirurgie der Barbaraklinik angebotene Spektrum dieser für Patienten besonders schonenden Form der Chirurgie reicht von minimalinvasiven Eingriffen an Galle, Wurmfortsatz, Leisten- und Bauchdeckenhernien bis zu großen Baucheingriffen an Magen und Darm.

Mittlerweile werden etwa 70 % aller unserer Operationen in minimal-invasiver Technik durchgeführt.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter folgender Adresse:

http://www.dgav.de/studoq/zertifizierungen.html

Zertifiziertes Kompetenzzentrum Hernienchirurgie

Die Abteilung wurde 2015 zum Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie zertifiziert. Die Zertifizierung konnte erst beantragt werden, nachdem die Klinik für mehr als ein Jahr an der Qualitätssicherungsstudie Herniamed teilgenommen hat. Die Studie hat das Ziel, eine transparente Versorgungsqualität und Patientensicherheit in der Hernienchirurgie zu sichern.

Für die Zertifizierung als Hernienzentrum / Kompetenzzentrum Hernienchirurgie muss die Abteilung vorab definierte strukturelle Standards und organisatorische Vorgaben vorhalten, aber auch anspruchsvolle Mindestzahlen und Qualitätsstandards erfüllen. Diese wurden im Rahmen des Zertifizierungsverfahrens vor Ort geprüft. Die Vorgaben, die erfüllt werden mussten, beinhalten unter anderem:

  • Durchführung von mindestens 200 Hernien-Operationen pro Jahr (darunter mindestens 30 Narbenhernien-OPs)
    zum Vergleich: 2013 wurden in unserer Abteilung 320 Hernienoperationen durchgeführt, darunter 71 Narbenhernien
  • Dokumentation aller durchgeführten Hernien-OPs in der Qualitätssicherungsstudie Herniamed
  • Erfüllung bestimmter Ergebnisqualitätskriterien bis zu 30 Tage nach der Hernien-OP, z.B. Gesamtkomplikationsrate von weniger als 5 Prozent bei einer Leistenhernie etc.
  • Angebot spezieller Sprechstunden für Patienten mit Eingeweidebrüchen einmal pro Woche
  • Abhalten einer Morbiditätskonferenz mindestens einmal im Monat
  • Möglichkeit des ambulanten Operierens
  • Möglichkeit und Kompetenz der Ultraschalluntersuchung

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter folgender Adresse:

http://www.dgav.de/studoq/zertifizierungen.html