Neuigkeiten aus dem Adipositaszentrum

Adipositaszentrum im St. Josef-Krankenhaus informiert zu Möglichkeiten der Adipositaschirurgie

Für viele Menschen mit extremem Übergewicht bedeutet die Gewichtsabnahme eine große Herausforderung. Reichen eine Umstellung der Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten nicht aus, kann eine operative Behandlung in Frage kommen.

In einem Arzt-Patienten-Seminar informieren die Mitarbeiter des Adipositaszentrums im St. Josef-Krankenhaus Hamm-Bockum-Hövel über die Möglichkeiten und Erfolge aber auch die Risiken und möglichen Komplikationen der chirurgischen Adipositastherapie. Es werden die verschiedenen Operationsverfahren vorgestellt und es besteht viel Raum für die individuellen Fragen der Teilnehmer.

Die Veranstaltung findet im Konferenzraum der Verwaltung des St. Josef-Krankenhauses Hamm-Bockum-Hövel statt. Die Teilnahme ist kostenlos und alle Teilnehmer erhalten eine Teilnahmebescheinigung.

Die Termine für 2019 können Sie hier einsehen.

Experten informieren rund um das Thema Adipositas und Begleiterkrankungen

Das Team des Adipositaszentrums und die Referenten standen am Samstag für alle Fragen rund um die Adipositas zur Verfügung.
Auch die Erfolgsergebnisse operierter Patienten wurden vorgestellt.

In Deutschland haben rund 1,4 Millionen Menschen einen Body Mass Index über 40 und sind damit adipös. In rund 50 zertifizierten Zentren in Deutschland werden jährlich 10.000 Eingriffe wie Magenbypässe oder Magenverkleinerungen durchgeführt. „Mit Blick auf die Folgeerkrankungen der Adipositas ist das viel zu wenig“, war die Botschaft im Rahmen des Jahreskongresses der Fachgesellschaft für Kardiologie zu vernehmen. In anderen europäischen Ländern werden sogenannte bariatrische Eingriffe viel häufiger durchgeführt um Folgeerkrankungen der Adipositas zu vermeiden.

Am vergangenen Wochenende informierten sich Interessierte und Betroffene auf dem 8. Adipositastag des Westfälischen Adipositaszentrums über krankhaftes Übergewicht, Folgeerkrankungen und Behandlungsmöglichkeiten. Die Breite der Erkrankungen, die in Folge der Adipositas auftreten können, ist enorm, da die Funktion des gesamten Körpers dadurch beeinträchtigt wird.

Fachärzte aus der St. Barbara-Klinik und dem St. Josef-Krankenhaus sowie Kooperationspartner des zertifizierten Zentrums berichteten aus Ihrem Spezialgebiet und zeigten auf, welche Behandlungsmöglichkeiten es für die Folgeerkrankungen gibt.

Besonders eindrucksvoll war die Vorstellung von Patienten, die ihr Gewicht mit Hilfe einer Operation im Adipositaszentrum reduzieren konnten und so den Weg in ein neues Leben beschritten haben. „Der Weg, den die Patienten bei uns einschlagen, ist nicht einfach. Doch muss man sich vor Augen halten, welche Leiden einem Patienten dadurch erspart werden können. Durch eine Operation eröffnen sich neue Möglichkeiten und die Patienten gewinnen viel Lebensqualität zurück“, erklärt PD Dr. med. Ansgar Röhrborn, Chefarzt der Klinik für Oberbauch- und Endokrine Chirurgie, Adipositaszentrum des St. Josef-Krankenhauses.

Unterstützt wurde das Adipositaszentrum durch die ansässigen Selbsthilfegruppen, die ihre Arbeit vorstellten und Aktionen zu gesunder Ernährung, Bewegung und dem Leben nach einer Adipositasoperation bereithielten.Übergewicht lässt sich reduzieren, Folgeerkrankungen heilen – diese Nachricht wurde den Besuchern des Adipositastages am Samstag mit auf den Weg gegeben. 

8. Adipositastag

Übergewicht und Folgeerkrankungen -
wie gesund macht die Adipositasoperation?

  • Termin:
    Samstag, 14. April 2018 | ab 11.00 Uhr
  • Veranstaltungsort:
    Heinrich-von-Kleist-Forum | Gerd-Bucerius-Saal
    Platz der Deutschen Einheit 1
    59065 Hamm
  • Organisation und Information:
    Westfälisches Adipositaszentrum am St. Josef-Krankenhaus
    Stefanie Wittek-Wunderlich
    Tel. 02381  961-1854
    stefanie.wittek(at)josef-Krankenhaus.de

Auch in diesem Jahr lädt das Team des Adipositaszentrums wieder herzlich zu einem Infotag ein. Thematischer Schwerpunkt sind in diesem Jahr die Begleiterkrankungen von Adipositas. So berichten verschiedene Experten, in welcher Weise Begleiterkrankungen wie Diabetes mellitus, Bluthochdruck oder Gelenkverschleiß die Lebensqualität beeinträchtigen und wie eine Gewichtsreduktion das Gesundheitsgefühl und die Lebensqualität entscheidet verbessern können.

7. Adipostastag in Hamm: "Genuss, Gewohnheit, Sucht - Wodurch entsteht Adipositas?"

Seit Anfang 2016 ist Priv.-Doz. Dr. Ansgar Röhrborn als Chefarzt im Department Oberbauch- und Endokrine Chirurgie, Adipositaszentrum in der St. Barbara-Klinik Hamm GmbH tätig. Bereits letztes Jahr haben er und sein Team, bestehend aus Oberarzt Dr. Markus Gellenbeck, Adipositaskoordinatorin Stefanie Wittek-Wunderlich und Sekretärin Simone Suikat den ersten Adipositastag im St. Josef-Krankenhaus veranstaltet.  

Das Department hat sich am neuen Standort hervorragend etabliert und kann im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung der Eingriffszahlen um 50 Prozent vorweisen. Adipositas und ihre Folgekrankheiten sind weiterhin ein gesundheitliches und gesellschaftliches Problem, welches einer breit aufgestellten Beratung und Therapie bedarf.

Der Adipositastag in diesem Jahr findet am Samstag, dem 01. April 2017 von 10 bis 16:30 Uhr auf der Ebene 3 im St. Josef-Krankenhaus Bockum-Hövel statt. Thematisch folgt der Tag dem Motto „Genuss, Gewohnheit, Sucht – Wodurch entsteht Adipositas?“. Wichtig für die Patienten sind neben der ärztlichen Betreuung auch der Austausch und die Aktivitäten der verschiedenen Selbsthilfegruppen. Somit stehen nicht ausschließlich informative Vorträge rund um das Thema Adipositas auf dem Programm, sondern auch die Vorstellung und Information durch eben diese Selbsthilfegruppen. 

Das Vortragsprogramm wird aufgrund der großen Nachfrage im vergangenen Jahr gleich zwei Mal angeboten (ab 10 und ab 14 Uhr). So wird das Thema Adipositas hier aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Sabine Altendorf, psychologische Psychotherapeutin, beginnt mit einem Vortrag über die Entstehung von Adipositas. Welche Rolle spielen Genuss, Gewohnheit oder Sucht bei der Entstehung der Adipositas? Priv.-Doz. Dr. Ansgar Röhrborn erläutert im Anschluss, inwiefern eine Operation die Störungen, die zur Adipositas führen, behandeln kann. „Von der Salzkartoffel zur Chipstüte“ – beschreibt den Wandel unserer Ernährung von einfachen zu hochgradig industriell verarbeiteten Nahrungsmitteln? Diese Entwicklung möchte Dr. Markus Gellenbeck den Zuhörern in seiner Präsentation genauer erläutern. Nach einer kurzen Pause fährt Stefanie Wittek-Wunderlich fort. Das besondere an Frau Wittek-Wunderlich: Sie ist nicht nur Koordinatorin des Adipositaszentrums, Ernährungsberaterin und Leiterin diverser Selbsthilfegruppen, sondern war auch selbst einmal Patientin im Adipositaszentrum. Gerade diese Mischung macht es ihr möglich, auf besondere Art und Weise mit den Patienten umzugehen. (Nicht nur) aus eigener Erfahrung möchte Sie berichten, was Patienten ein Jahr nach einer Adipositas-Operation essen dürfen, wollen und können. Auch das Thema Medikation spielt eine wichtige Rolle in der Vortragsreihe. Unter dem Titel „Nehmen die Pillen kein Ende? Vom Medikament zur Nahrungsergänzung“ möchte Referent Dr. Matthias Bohle aus internistischer/diabetologischer Sichtweise darstellen, wie sich das Gesundheitsverhalten nach einer solchen Operation ändern muss, Nach einer Operation stellt sich eine weitere Frage: Wie geht es jetzt weiter? Muss ich mit dem überschüssigen Gewebe leben? Auch hier gibt es operative Möglichkeiten, die Dr. Irina Herren, plastische Chirurgin aus dem St. Marien-Hospital Lüdinghausen näher erläutert.

Das genaue Vortragsprogramm finden Sie hier.

Zusätzlich zum jährlich stattfindenden Adipositastag, veranstaltet das Adipositaszentrum Arzt-Patienten-Seminare, die als Einstieg in die Betreuung durch das Team dienen sollen. Die nächsten Termine können Sie unten einsehen.

Wasser-Gymnastik für Menschen mit Adipositas

Hammer SPort-Club 08
Ansprechpartner: Herr Pfadenhauer
Tel. 02381/50072

Alfred-Delp-Schule
Ewald-Wortmann-Weg 10
59069 Hamm

Dienstag 18.15-19.00 Uhr /19.00-19.45 Uhr

Ernährungskurs

Erster Donnerstag im Monat: 17.00 Uhr

Zweiter Montag im Monat: 17.00 Uhr

Dritter Mittwoch im Monat: 09.00 Uhr

 

Alle Termine finden Sie auch unter www.shg-hamm.de

 

 

Adipositaszentrum im St. Josef-Krankenhaus informiert zu Möglichkeiten der Adipositaschirurgie

Für viele Menschen mit extremem Übergewicht bedeutet die Gewichtsabnahme eine große Herausforderung. Reichen eine Umstellung der Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten nicht aus, kann eine operative Behandlung in Frage kommen.

In einem Arzt-Patienten-Seminar informieren die Mitarbeiter des Adipositaszentrums im St. Josef-Krankenhaus Hamm-Bockum-Hövel über die Möglichkeiten und Erfolge aber auch die Risiken und möglichen Komplikationen der chirurgischen Adipositastherapie. Es werden die verschiedenen Operationsverfahren vorgestellt und es besteht viel Raum für die individuellen Fragen der Teilnehmer.

Die Veranstaltung findet im Konferenzraum der Verwaltung des St. Josef-Krankenhauses Hamm-Bockum-Hövel statt. Die Teilnahme ist kostenlos und alle Teilnehmer erhalten eine Teilnahmebescheinigung.

Die Termine für 2018 können Sie hier einsehen.