Termine und News

Steinreich? Moderne urologische Therapie und Konzepte zur Vorbeugung beim Harnsteinleiden

 

  • Termin: 06. Februar 2018, 18.00 Uhr, Patientendienstag im St. Josef-Krankenhaus Hamm-Bockum-Hövel
  • Referent: Chefarzt Dr. med. Roland Homberg, Klinik für Urologie und Kinderurologie, Uro-Gynäkologie des St. Josef-Krankenhauses Hamm-Bockum-Hövel
  • Veranstaltungsort: St. Josef-Krankenhaus, Konferenzraum der Verwaltung
  • Gebühr: der Eintritt ist kostenfrei
  • Anmeldung: nicht erforderlich

Diabetes und Sexualität: (K)ein Grund zum Verzweifeln

Intensiver Austausch mit den Experten beim Patiententag

Die Verbindung der Themen Diabetes und Sexualität ist vielleicht nicht jedem augenblicklich bewusst. Wer jedoch Anfang September im Kurhaus Bad Hamm dem Vortrag zweier Experten auf diesem Gebiet gelauscht hat, kann sich nun die Zusammenhänge erklären.

In einem familiären Kreis, der einen regen Austausch ermöglichte, erläuterte zunächst Dr. Peter Kron, niedergelassener Facharzt für Innere Medizin und zudem Diabetologe an der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen, Wissenswertes über Diabetes mellitus. Weltweit sind 285 Millionen Menschen von der Volkskrankheit betroffen - mit steigender Tendenz. Der Diabetologe betonte, dass trotz der möglichen Folgeerkrankungen eine gute Lebensqualität erreicht werden kann. Dafür müssen Schulung, ein gesunder Lebensstil und die ärztliche Therapie sich ergänzen.

Aus der eigenen Praxis erläuterten Kron und anschließend auch sein ärztlicher Kollege Dr. Roland Homberg, Chefarzt der Urologie, Kinderurologie und Uro-Gynäkologie des St. Josef-Krankenhauses Hamm-Bockum-Hövel, anschaulich die Zusammenhänge von Diabetes mellitus und erektiler Dysfunktion. Neben Erkrankungen der Augen, Niereninsuffizienz und Nervenschädigungen ist mitunter auch die Einschränkung der sexuellen Funktion eine verbreitete Folgeerkrankung, die oft als Tabuthema abgestempelt wird. Ursachen können sowohl organisch als auch psychisch bedingt sein. Unter den organischen Ursachen spielt Diabetes mellitus mit einem Anteil von 30 % neben Gefäßerkrankungen eine große Rolle. Homberg ermutigte die Betroffenen jedoch, da die Situation durch operative oder konservative Methoden gut behandelbar sei.

"Implantate sind kein Teufelswerk, sie sind in vielen Bereichen bereits Alltag", so Homberg zu seinen Zuhörern. "Mehr als 90 % der Patienten sind damit sehr zufrieden." Angenehm für die Patienten ist ebenfalls, dass diese Prothese im Körperinneren verborgen ist und auch ein Freibad-Besuch keine Herausforderung darstellt. Über eine engmaschige Betreuung durch den behandelnden Urologen kann der Patient in die Normalität zurückkehren. Nach den fachlichen Vorträgen konnten die Anwesenden ihre persönlichen Anliegen mit den Experten besprechen und für sie relevante Informationen erfragen.

Für Interessierte besteht zusätzlich die Möglichkeit, sich über den Internetauftritt der Urologie des St. Josef-Krankenhauses eine Patienten-DVD zu bestellen.


Zwei Wochen Einsatz in Afrika

Dr. Stefan Janek aus dem St. Josef-Krankenhaus behandelt urologische Patienten in Ghana

Urologen sind in Ghana selten – 2006 kam bei einem Verkehrsunfall während einer Behandlungstour im Norden des Landes fast die Hälfte der einheimischen Urologen ums Leben. Besonders in den ländlichen Regionen ist daher die Behandlung urologischer Patienten schwierig. Der Verein „Ärzte für Afrika“, der 2007 in Münster gegründet wurde, schickt daher mehrmals im Jahr ein Team deutscher Fachärzte in das afrikanische Land, um die einheimischen Mediziner bei der urologischen Versorgung der Bevölkerung zu unterstützen.

So war auch Dr. Stefan Janek, Oberarzt in der Urologie am St. Josef-Krankenhaus in Bockum-Hövel, gemeinsam mit einem thüringischen Kollegen zwei Wochen in Ghana, wo er im St. Dominic-Hospital in Akwatia mehr als 50 Patienten behandelt und fast 40 Patienten operiert hat. „Wir wurden schon zwei Wochen vor unserer Ankunft über das lokale Radio angekündigt“, berichtet Janek den Grund für den hohen Zulauf. „Die meisten Patienten hatten eine Vergrößerung der Prostata. Viele hätten schon viel eher operiert werden müssen – teilweise hatten sie bis zu 12 Jahre einen Dauerkatheter! Regelmäßige Katheter-Wechsel und Medikamente können sich viele Patienten aber gar nicht leisten.“ Daher hatten die Mediziner neben ihrem Know-How auch das komplette Equipment für die Behandlungen und Operationen im Gepäck.

Beeindruckt zeigt sich der Mediziner von der Zusammenarbeit mit den einheimischen Pflegern und Schwestern in der Klinik. Ein erfahrener Stationspfleger habe bereits im Vorfeld die Anamnese bei den Patienten durchgeführt, so dass Janek und sein Kollege dann die speziellen Untersuchungen und Operationen durchführen konnten. Auch die Nachsorge bei den Patienten wurde komplett durch das medizinische und pflegerische Team in Ghana übernommen, das noch weiter in Kontakt mit den beiden deutschen Urologen steht.

Akwatia ist eine Distrikthauptstadt ca. 120 km nordwestlich von Accra, der Hauptstadt von Ghana. Einst ein Zentrum der Diamantenförderung sind die Menschen dort mit den rückläufigen Erträgen der örtlichen Diamantenmine meist arbeitslos und sehr arm. Das St. Dominic-Hospital wurde 1960 vom Bischof von Koforidua gegründet und mit der Unterstützung des St. Dominikus-Ordens in Speyer aufgebaut. In der Klinik mit 330 Betten werden jährlich fast 70.000 Patienten von 300 Mitarbeitern ambulant und stationär behandelt. Das Krankenhaus ist vor allem für die Behandlung von Augenkrankheiten bekannt und mehr als 2.700 Kinder erblicken dort pro Jahr das Licht der Welt. Angeschlossen ist außerdem eine HIV-Station.

Der Aufenthalt dort hat Janek auch nachdenklich gestimmt: „Es fehlt teilweise wirklich am Nötigsten. Wir sollten uns viel öfter bewusst machen, dass wir in Deutschland auf einer Insel der Glückseligkeit leben – und das in allen Bereichen.“ Er hat viele Begegnungen und Erfahrungen mitgenommen und wird sicherlich auch wieder den Weg nach Ghana machen.

Weitere Informationen über den Verein „Ärzte für Afrika“ und die Einsätze an verschiedenen Orten in Ghana unter www.die-aerzte-fuer-afrika.de.


Patientendienstag informiert: Kinderurologie – Update 2015

Über Diagnostik und Therapie in der Kinderurologie informiert das St. Josef-Krankenhaus am 03. November um 18 Uhr im Rahmen eines Patientendienstages.

Fehlbildungen im Urogenitaltrakt sind bei Kindern keine Seltenheit. „Die Kinderurologie beinhaltet Diagnostik und Therapie aller angeborenen oder erworbenen Erkrankungen von Nieren, Blase und äußerem Genitale“, erläutert Referent Dr. Roland Homberg, Chefarzt der Abteilung für Urologie und Kinderurologie des St. Josef-Krankenhauses Hamm-Bockum-Hövel. In dieser Disziplin  arbeiten Experten verschiedener Fachrichtungen eng zusammen. So sind neben Urologen auch Kinderärzte, Kindernephrologen und Kinderradiologen mit eingebunden. Der Patientendienstag gibt einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand moderner Behandlungsmöglichkeiten und lässt Zeit und Raum für individuelle Fragen.

Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Konferenzraum der Urologie des St. Josef-Krankenhauses Hamm-Bockum-Hövel. Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.


Autorenlesung im Kurhaus

„Liebe, Sex & Prostatakrebs“ - Rainer Lutra bot Einblick in seine persönlichen Erfahrungen

Auf eine gute Resonanz stieß am 25. Februar 2015 die Lesung des Buchautors Rainer Lutra. Rund 45 interessierte Zuhörer waren der gemeinsamen Einladung von Dr. Roland Homberg, Chefarzt der Abteilung für Urologie des St. Josef-Krankenhauses in Bockum-Hövel und dem Buchautor in das Kurhaus Bad Hamm gefolgt, und hörten aufmerksam zu, als Rainer Lutra aus seinem autobiografischen Roman „Liebe, Sex und Prostatakrebs“ vorlas. In der anschließenden Gesprächsrunde nahmen sich Autor und Chefarzt Zeit für die Beantwortung der vielen Fragen. mehr


Besuch aus Japan

Über Einsatzmöglichkeiten und Nutzen neuer Technologien in der Endoskopie tauschte sich Dr. Roland Homberg, Chefarzt der Abteilung für Urologie und Kinderurologie des St. Josef-Krankenhauses Hamm-Bockum-Hövel, jetzt mit den japanischen Chefingenieuren der Firma Olympus aus. Während des Besuchs wurden die aktuellen Entwicklungen - Verkleinerung der Endoskope bei gleichzeitig verbesserter Bildqualität -  aus der Firmenzentrale in Japan vorgestellt und die damit verbundenen Verbesserungen in der Patientenversorgung diskutiert.

Die Urologie SJH ist überregional für ihre minimalinvasive Steintherapie und national als Ausbildungs-zentrum anerkannt.

Nach ihrem Besuch in Hamm ist die Gruppe direkt nach Paris zu Prof. Traxer, einem international auf dem Sektor der endoskopischen Steintherapie ebenfalls sehr renommierten Urologen und am Folgetag nach Japan weitergereist.


Endomobil

Die Abteilung für Urologie und Kinderurologie des St. Josef-Krankenhauses Hamm-Bockum-Hövel hat ihren Ärzten eine besondere Trainingsmöglichkeit angeboten. In einem speziell dafür entwickelten Ethicon-Fahrzeug konnten sie einen Tag lang laparoskopische bzw. minimalinvasive Operationstechniken am Simulator üben. Dabei werden verschiedene Situationen und OP-Techniken aus der `Schlüssellochchirurgie´ simuliert und gezielt trainiert - etwa laparoskopische Nahttechniken oder auch die Durchführung ganzer Operationen. „Das Training bietet jungen Ärzten, als Ergänzung zu ihrer Ausbildung, optimale Voraussetzungen, um sich mit dieser modernen Operationstechnik der ‚Kleinen Schnitte‘ weiter vertraut zu machen“, erläutert Chefarzt Dr. Roland Homberg. Diese aussergewöhnliche Möglichkeit wurde sehr konzentriert, mit viel Geschick und auch Spaß von allen Ärzten der Abteilung bis in die Abendstunden genutzt.

Kostenlos: Patienten-DVD

Lieber Patient,
Sie haben die Möglichkeit unsere neue Patienten-DVD "Erektile Dysfunktion & Belastungsinkontinenz bei Männern" kostenlos zu bestellen.
Diese DVD beleuchtet die modernsten Möglichkeiten bei der Therapie der organischen Impotenz, der sogenannten "Erektilen Dysfunktion" sowie der Belastungsharninkontinenz.
Diese Leiden sollten keine Tabuthemen sein, sondern offen besprochen werden. Auf der DVD kommen u.a. Betroffene zu Wort, welche über ihren Leidensweg und ihre Erfahrungen mit der Therapie zu berichten. Ihnen als Patient wird dadurch zum einen gezeigt, dass Sie mit Ihrem Problem nicht alleine sind und zum anderen kann Ihnen die Angst genommen werden, sich für einen eventuellen operativen Eingriff zu entscheiden.

Bestellen Sie die DVD ganz einfach kostenlos über unser Kontaktformular.


Barbara-Forum mit guter Resonanz

Mit rund 60 Personen ausgebucht stieß das Barbara-Forum am 28. August 2012 auf sehr gute Resonanz. Neben den Fachvorträgen standen dabei insbesondere die individuellen Gespräche mit dem Ärzteteam der Urologie und Kinderurologie des St. Josef-Krankenhauses im Fokus der Teilnehmer. Auch die OP-Modelle fanden großes Interesse.

Die Inhalte der Veranstaltung können Sie hier nachlesen.


14.03.2012
Gesundes Krankenhaus

St. Josef soll auch eine geriatrische Abteilung bekommen
Als ein gutes Beispiel für eine gelungene Krankenhauskooperation bezeichnetete Jens Spahn, gesundheitspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, die Verbindung der Barbara-Klinik mit dem St. Josef-Krankenhaus. Bei seinem Besuch in Bockum-Hövel betonte der Unionspolitiker die Bedeutung einer wohnortnahen Krankenhausversorgung, wie sie hier durch den Trägerwechsel gesichert werden konnte.

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Umzug in vier Tagen

31.10.2011

Wenn eine gesamte medizinische Fachabteilung den Standort wechselt, ist eine logistische Meisterleistung gefragt - insbesondere bei fortlaufender Patientenbetreuung. Am Mittwoch, 2. November, nimmt die Abteilung für Urologie und Kinderurologie im St. Josef-Krankenhaus Hamm-Bockum-Hövel den Betrieb auf. Vorausgegangen sind vier Umzugstage, in denen von der Medizintechnik bis zum Bürostuhl alles verlagert worden ist.

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Dr. Homberg in bundesweiten Arbeiskreis berufen

06.10.2011

Dr. Roland Homberg ist von der deutschen Gesellschaft für Urologie in den Arbeitskreis für Laparoskopie, Endourologie und Robotische Chirurgie berufen worden. Der Chefarzt der Abteilung für Urologie und Kinderurologie der St. Barbara-Klinik Hamm GmbH ist somit mitverantwortlich für die deutschlandweite Entwicklung neuer Techniken und videoassistierter Schulungen in der Fort- und Weiterbildung.

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Belastungsinkontinenz bei Männern - neue OP-Methode bietet Ausweg

02.11.2010

Blasenschwäche ist keine Frauenkrankheit. Immer häufiger sind auch Männer betroffen. Insbesondere als  Folge einer Prostata-Operation, z. B. bei bösartiger Erkrankung der Prostata, kann es zu einer sogenannten Belastungsinkontinenz kommen. Der Gang zum Arzt fällt den Betroffenen oft schwer, der Einsatz einer Prothese wird als zu schwerwiegend abgelehnt. Eine neue Operationsmethode bietet eine sanfte Alternative zur bisherigen Prothetik und wird auch an der Urologischen Abteilung der St. Barbara-Klinik etabliert. Dr. Christian Gozzi, als Erfinder des sogenannten `Bändchenverfahrens für den Mann´, war nun zu Gast beim Chefarzt für Urologie und Kinderurologie, Dr. Roland Homberg in der St. Barbara-Klinik in Hamm-Heessen.

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