Montag, 12.12.2011

Wenn’s dem Magen sauer aufstößt – St. Josef informiert über Diagnostik und Therapie von chronischem Sodbrennen

Chronisches Sodbrennen kann die Speiseröhre nachhaltig schädigen. Welche Therapieformen Linderung verschaffen, wenn die Umstellung der Lebensgewohnheiten allein nicht weiter hilft, darüber informieren das MVZ Bockum Hövel und das St. Josef-Krankenhaus am Freitag, 16. Dezember, um 17 Uhr.

Rund 20 Millionen Deutsche leiden unter der Refluxkrankheit, dem Rückfluss von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre, bedingt durch eine Fehlfunktion des unteren Schließmuskels. Die Frage der Ernährung spielt hierbei eine wichtige Rolle; fettreiche Mahlzeiten wirken sich ebenso wie Alkohol und Koffein meist nachteilig aus. „Wenn trotz Anpassung der Lebensgewohnheiten keine Linderung eintritt, kann eine medikamentöse Therapie helfen“, erläutert Referent Dr. Falko Volkmann, Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie des Medizinischen Versorgungszentrums mit Sitz im St. Josef-Krankenhaus. Dabei wird die Produktion der Magensäure verringert. Im Rahmen der Informationsveranstaltung werden aber auch chirurgische Behandlungsmöglichkeiten vorgestellt. „Minimalinvasiv wird dabei der Schließmuskel wieder gestärkt und so ein Rückfluss dauerhaft behoben“, erklärt Rolf-Reiner Gerke, Oberarzt der Abteilung für Allgemeine Chirurgie und Koloproktologie des St. Josef-Krankenhauses.

Während der Veranstaltung haben Patienten, Angehörige und Interessierte die Möglichkeit, sich umfassend über Diagnostik und Therapie der  chronischen Refluxkrankheit zu informieren und im Gespräch mit den Referenten individuelle Fragen zu klären. Die Veranstaltung findet im Konferenzraum der Verwaltung statt (Albert-Struck-Straße 1), die Teilnahme ist kostenfrei.