Montag, 31.10.2011

St. Josef-Krankenhaus informiert: Wenn das Herz unter Druck gerät

Bleibt Bluthochdruck unbehandelt, sind die Folgen insbesondere für das Herz fatal. Ist er aber einmal erkannt, lässt er sich in fast allen Fällen wirkungsvoll senken. Im Rahmen der bundesweiten Herzwoche beteiligt sich das St. Josef-Krankenhaus Hamm- Bockum-Hövel an einer breit angelegten Aufklärung und informiert am Samstag, 12. November von 11 bis 13 Uhr über Bluthochdruck und seine Folgen für Herz, Gehirn und Nieren .

Bluthochdruck ist tückisch. Man sieht ihn nicht und spürt ihn nicht und er ist somit eine Erkrankung, die oft jahrelang keine Beschwerden verursacht – und dadurch nicht behandelt wird. „Erst gravierende Folgen wie Herzbeschwerden führen den Patienten dann zum Arzt“, erläutert Dr. Christian Hahn, Chefarzt der Inneren Abteilung am St. Josef-Krankenhaus. Nach Schätzungen leiden zwischen 18 und 35 Millionen Menschen aller Altersklassen in Deutschland unter Bluthochdruck. „Sie alle laufen Gefahr einer schleichenden, schwerwiegenden Schädigung ihrer Gefäße und Organe.“  Die Aufklärung über das Risiko von Bluthochdruck ist ihm daher ebenso wichtig wie die Sensibilisierung für die Wichtigkeit der regelmäßigen Blutdruckmessung. „Jeder über 35 Jahre sollte seinen Blutdruck kennen.“ Bereits seit Jahren engagiert sich das St. Josef-Krankenhaus an den Aktionen der deutschen Herzstiftung, dabei verweist Dr. Hahn auch auf die gute Kooperation mit den kardiologischen Schwerpunktkliniken der Region.  

Während der Informationsveranstaltung haben Patienten, Angehörige und sonstige Interessierte am Samstag die Möglichkeit, etwas zu Ursachen und Behandlungsoptionen von Bluthochdruck zu erfahren und moderne diagnostische und therapeutische Verfahren kennen zu lernen. Neben Fachvortrag und Diskussion können Besucher einen kostenfreien Gesundheitscheck absolvieren und zum Beispiel ihre Werte für Cholesterin und Blutzucker messen oder sich die Gefäßdiagnostik mittels Ultraschall vorführen lassen.

Die kostenfreie Veranstaltung findet im Konferenzraum der Verwaltung des St. Josef-Krankenhauses (Albert-Struck-Str.1) statt. Es wird um vorherige Anmeldung gebeten unter Tel. 02381 / 961 208.