Montag, 11.04.2011

100 Jahre St. Josef-Krankenhaus

Mit der Grundsteinlegung vor 100 Jahren begann die Geschichte des St. Josef-Krankenhauses. Eine Geschichte, in der einiges passiert, viel bewegt und manches verändert worden ist.

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Bildzeile: Stellen das offizielle Jubiläumslogo vor: Geschäftsführer Frank Lohmann, Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Hans-Wilhelm Wiechmann, Pflegedirektorin Barbara Köster und Geschäftsführer und Sprecher Matthias Kaufmann.

Unter dem Motto „Für die Menschen. Für die Stadt“ wird das Jubiläumsjahr mit verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen gefeiert. Höhepunkt ist ein großer Tag der offenen Tür am Sonntag, 16. Oktober 2011.

Entstanden aus der Verantwortung für den Bergbau, ist das St. Josef-Krankenhaus seither gewachsen in Verantwortung für die Stadt Hamm, die durch den Zusammenschluss mit der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen als Einrichtung der St. Franziskus-Stiftung Münster übernommen wird. Als jüngster Meilenstein in der Geschichte des Hauses ist dabei der Umzug der  Urologie von der St. Barbara-Klinik nach Hamm-Bockum-Hövel in der zweiten Jahreshälfte 2011 geplant. „Durch diese Spezialisierung des Leistungsspektrums und begleitet durch die Einrichtung eines Wahlleistungsbereiches möchten wir das St. Josef-Krankenhaus auch regional etablieren“, erläutert Matthias Kaufmann, Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung der St. Barbara-Klinik Hamm GmbH. Dieser Meilenstein werde daher auch zum Anlass genommen, das Jubiläum der 100-jährigen Grundsteinlegung mit vielfältigen Aktionen gemeinsam mit der Öffentlichkeit zu feiern.

Der eigentliche Jubiläumsmonat ist dabei der Oktober. „Am 15. Oktober findet der offizielle Festakt mit Gottesdienst für geladene Gäste statt, einen Tag später öffnen wir unsere Türen und bieten der Hammer Bevölkerung einen Einblick in die Vielfalt und das Leistungsspektrum unseres Krankenhauses“, gibt Geschäftsführer Frank Lohmann einen Einblick in die Planungen. „Selbstverständlich können dabei auch die neuen Räumlichkeiten der Urologischen Abteilung besichtigt werden.“ Dabei sind alle Interessierten eingeladen, einmal hinter die Kulissen des Krankenhauses zu schauen. Vorführungen und Demonstrationen in den einzelnen Fachabteilungen gehören dabei ebenso zum Programm wie interessante Vorträge, Infostände und  Unterhaltung für Groß und Klein. Auch Leckeres für Glas und Gabel darf natürlich nicht fehlen.

Bereits im Vorfeld können sich Patienten, Angehörige und Interessierte über verschiedene medizinische Schwerpunktthemen informieren. In den kostenfreien Vortragsreihen „Patientendienstag“ und „Barbara-Forum“ geben Ärzte und Fachleute aus verschiedenen medizinischen Bereichen in den kommenden Monaten Einblick in ihr Aufgabengebiet und stellen Neues aus Diagnose und Therapie von verschiedenen Krankheitsbildern vor.

An Experten aus Medizin und Pflege richtet sich das St. Josef-Krankenhaus mit zwei Fachveranstaltungen. Ein Pflegesymposium „Wundmanagement“ ist  für das erste Halbjahr geplant. Zum Thema chronische Wunden werden darin sowohl theoretische Grundlagen wie auch praxisbezogene Fallbeispiele, insbesondere zur Versorgung im ambulanten und stationären Arbeitsfeld von Pflegenden, vorgestellt und diskutiert. Zum Abschluss des Jubiläumsjahres greift im November ein Ärztesymposium das Thema der Altersmedizin auf. Namhafte Referenten gehen an diesem Tag auf verschiedene Aspekte in der Diagnostik und Behandlung von akuten und chronischen Erkrankungen des älteren und hoch betagten Patienten ein.

Aktuelle Informationen zum Jubiläumsjahr und die Termine der Vortragsreihen gibt es unter: St. Josef-Krankenhaus, Sandra Konopka, Tel. 02381 / 681 – 1107, skonopka(at)barbaraklinik.de, www.josef-krankenhaus.de